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Tonträgers "I dänk chli nah"

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Unser Wettlied am
Eidgenössischen Jodlerfest
in Interlaken und Titellied
des neuen Tonträgers
"I dänk chli nah"
(Ueli Moor)
als Video
Dirigent Ueli Moor
Ueli Moor


Ueli Moor
Adresse:
Wohnort:
Geburtsdatum:

Beruf:


Hobbys:


Im Klub seit:
Stimme:
Eygässli 8
3772 St. Stephan
08. März 1967

Metzger & Jodellehrer

Singen, Schiessen
Skifahren

1983
Dirigent, 1. Jodler

Ueli zu Gast in der Volksmusiksendung "Volksmusik-Brunch" auf DRS- Musikwelle (Sonntag, 4.März 2012)






  
Porträt
Jugendzyt/ Privat

Ich bin am 8. März 1967 geboren und mit meinen Eltern Hulda und Ernst Moor-Perren und den 5 Geschwistern Ernst, Hedi, Marthi, Bärtel und Chrigel aufgewachsen. Im Jahre 1980 kam Hermann Rösti in unsere Familie der bei uns auch wie ein Bruder aufgenommen wurde. Unsere Eltern führten einen kleinen Bergbauernbetrieb. Wir gingen während unserer Schulzeit jeden Sommer auf die Alp Dürrenwald z`Bärg, wo wir auch für andere Landwirte das Vieh besorgten. In den ersten Jahren wo ich auch mithelfen konnte wurden die rund 30 Kühe noch von Hand gemolken. Diese Zeit wurde von unserer Familie zum singen und jutzen benutzt und hat mich für meine jodlerische Laufbahn sehr geprägt. Ich besuchte 9 Jahre die Primarschule in St. Stephan. Anschliessend habe ich in der Metzgerei Stalder in Lenk die Lehre als Metzger absolviert. Nach der Rekrutenschule arbeitete ich 11 Jahre in der Coop Metzgerei in Lenk, wo ich zusammen mit meinem Bruder Bärtel und 2 weiteren Kollegen eine schöne Zeit verbringen durfte. Leider musste die Metzgereiabteilung einer Selbstbedienung weichen, wodurch unser Fachwissen nicht mehr gebraucht wurde. Seit dem Jahr 2001 arbeite ich nun in der Firma Holzwerk Rieder in St. Stephan wo ich seit zwei Jahren als Aussendienstmitarbeiter tätig bin. Eine Arbeit die mich sehr befriedigt. Nebst dem Jodeln verbringe ich meine Freizeit sehr gerne in der Natur, an einem Schwingfest oder mit meinen Schützenkameraden beim Schiessen. Im Winter fahre ich sehr gerne Ski (und Aprés Ski). Im Jahr 1990 verheiratete ich mich mit Annerös Sumi aus Zweisimmen. Uns wurden 3 gesunde Kinder geschenkt. Martina (22), Ramona (19) und Ueli (18). In all den Jahren, als unsere Kinder noch klein waren und zur Schule gingen, konnte ich gleichwohl meinem Hobby viel Zeit widmen, da ich eine sehr verständnisvolle und fürsorgliche Frau an meiner Seite hatte. An dieser Stelle gebührt meiner ganzen Familie ein riesiges Dankeschön.

Dirigent, Kursleiter, Jurymitglied

Am Dienstag nach meiner Konfirmation im Jahre 1983 besuchte ich mit meinem Vater und meinen Brüdern Bärtel und Chrigel , meine erste Jodelprobe. Während fünf Jahren wurden wir von Ueli Schopfer geleitet. Da Ueli keine Dirigentenausbildung hatte war er auch immer auf der Suche nach einem Nachfolger. Dies erwies sich allerdings als schwierig. (Es ist leider heute auch noch so). 1986 verunfallte ich beim Schwingen derart, dass ich mit diesem Hobby aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. Im Jahr 1988 wurde ein Dirigentenkurs des Bern. Kant Jodlerverbandes ausgeschrieben. So habe ich mich im jugendlichen Alter von 21 Jahren an diesen Kurs angemeldet. Mit der Anmeldung wurde ich sogleich neuer Leiter unseres Jodlerklubs in  St. Stephan. Sofort machte mir diese Tätigkeit grosse Freude.1994 wurde ich auf anraten meines Förderers und Jodlerfreundes, Klaus Rubin, ins Kurskader aufgenommen. Klaus war in all den Jahren eine grosse Stütze und ein grosses Vorbild für mich. In den Jahren 1999 und 2000 liess ich mich zum Eidg. Juror ausbilden. Seit dem habe ich an verschiedenen Jodlerfesten in dieser Tätigkeit geamtet. In dieser Zeit lernte ich auch meinen Jodlerfreund Martin Jutzeler kennen und schätzen. Mit Klaus und Martin sowie auch mit einigen anderen Juroren habe ich immer wieder schöne Momente erlebt. Leider verspüre ich in letzter Zeit, dass ich an meinem linken Ohr nicht mehr die volle Hörfähigkeit besitze. Darum werde ich mich in naher Zukunft von den Jurytätigkeiten zurückziehen.


Jodlerklub's

Nebst dem Jodlerklub St. Stephan leitete ich während 6½ Jahren den Jodlerklub Alti Kamerade in Därstetten (Herbst 1990 – 1997). An diese Zeit denke ich sehr gerne zurück. Hatten wir doch eine sehr schöne Kameradschaft miteinander. In all den Jahren war ich in sehr vielen Klubs für eine, oder mehrere Proben als „chumm mer z`hülf“ tätig. Auch diese Aufgaben erfüllte ich mit Freude. Seit Herbst 2011 leite ich auch den Jodlerklub Lenk. Eine von ihrem Dirigenten beanspruchte Auszeit, war der Auslöser dass ich mich für dieses Amt zur Verfügung gestellt habe.

Jodlerquartett Ankebälli

Zusammen mit meinen Brüdern, Bärtel und Chrigel waren wir in jungen Jahren auf der Suche nach einer neuen Herausforderung nebst dem Jodlerklub. In Kari Bieri fanden wir einen sehr lieben Kameraden, der mit uns während 20 Jahren das Jodlerquartett Ankebälli bildete. 1986 fingen wir zu proben an und hatten im gleichen Jahr auch schon unseren ersten Auftritt. Zu Beginn unserer Ankebällizeit haben wir alle Lieder im Stegreif gesungen. Später habe ich dann auch hier die Musikalische Leitung übernommen. Wir vier hatten eine sehr schöne und auch Intensive Zeit miteinander. Waren wir doch in den 20 Jahren rund 500 Mal zusammen ausgerückt um an einem Auftritt zu singen. 2006 haben wir mit einem eindrücklichen Abschiedsfest der Bühne den Rücken zugekehrt. Wir sind jedoch alle noch aktiv im Jodlerklub St. Stephan dabei.

Gründung Jungjodler und Frauenchor

Zusammen mit Käthi Wampfler und einigen Eltern aus der Region Lenk und St. Stephan haben wir im Jahr 1995 die Jungjodlergruppe Lenk- Matten- St. Stephan gegründet. Die Jodlerklubs Lenk, Spillgerten Matten und St. Stephan standen der neu gegründeten Jungjodlergruppe in jeder Hinsicht bei. In dieser Zeit haben wir für viele nachkommende Kinderchöre Pionierarbeit geleistet. In den besten Zeiten sangen über 30 junge Mädchen und Buben mit in unserer Gruppe. Schon bald drängten sich viele junge Frauen auf, die nach der Chörlizeit keinen Unterschlupf in den Jodlerklubs fanden. So habe ich mich entschlossen eine Frauenjodlergruppe zu Gründen. Als die wichtigsten Abklärungen gemacht waren haben wir Ende 1998 mit proben begonnen. Die ersten 7 Proben wurden mit mir bestritten, dann übergab ich das Dirigentenamt an Vreni Gafner und Silvia Zbären. 1999 wurde dann die Frauenjodlergruppe Echo vom Flösch gegründet. Der Chor besteht noch heute in blühender Pracht unter der alleinigen Führung von Silvia Zbären.

Lieder und Naturjutze

Bei Übungen mit einer Hammond Orgel die mir ein ehemaliger Lehrer zur Verfügung stellte, habe ich mich auch an die ersten eigenen Melodien gewagt. In dieser Zeit entstand mein erster Naturjutz. Der Ougschtebode Jutz haben wir im Quartett Ankebälli an die Öffentlichkeit gebracht. Immer öfter wenn ich auf meine geliebte Alp Dürrenwald ging, kam ich mit einer Melodie im Kopf wieder nach Hause. So hat es sich ergeben dass ich viele Melodien und Harmonien niederschreiben durfte. Bald einmal wagte ich mich auch an Verse ran. Auf anraten von Hans Bieri, dem Vater von unserem Quartettkameraden Kari, habe ich mein erstes Lied „Bärgwanderig“ geschrieben. „Ueli schrib doch iis es Lied wo ds Pfaffechütti, (Enziane) drinn vor chunnt“. Ich habe den Rat von Hans befolgt. Seither, und bis zum heutigen Tag sind rund 50 Lieder und Jutze entstanden. Dass mir der Herrgott diese Gabe erteilte, erfüllt mich mit Ehrfurcht und Dankbarkeit.

Mein Jodlerklub St. Stephan

Seit nun schon 25 Jahren darf ich Leiter vom Jodlerklub St. Stephan sein. In all den Jahren ist mir mein Jodlerklub so richtig ans Herz gewachsen. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in dieser Zeit zu einer äusserst kollegialen Gruppe zusammengewachsen sind. An unzähligen Anlässen in unserer Umgebung und in der ganzen Schweiz haben wir einer grossen Fangemeinschaft viele schöne Momente bescheren dürfen. Die vielen Engagements und die noch zahlreicheren Anfragen, die vielen Gäste an unseren Unterhaltungsabenden, zeigen uns, dass wir mit unserem urchigen und etwas eigenen Stil doch sehr vielen Leuten Freude bereiten können. Ich hoffe, dass das Gespann Jodlerklub St. Stephan und Ueli Moor noch lange am gleichen „Karren“ ziehen wird.

Ueli Moor (niedergeschrieben im Jahre 2013 für den Festführer CD- Vorstellung unter freiem Himmel)